corosonoro

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Porträt

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Entstehung

Der coro sonoro entstand Mitte 1999 mit Blick auf ein einmaliges Projekt, das nach zwei gemischten Chören verlangte. Margret Sohn, die Leiterin des Kirchenchors Kirchdorf und diverser Jugendchöre, ging auf die Suche nach Männern für ihren Frauenchor. Danach wurde an der neuen Form festgehalten.

Der Chor und sein Repertoire

Der coro sonoro ist ein Konzertchor mit ca. 40 Mitgliedern im Alter zwischen 18 und 40 Jahren. Einerseits pflegt er ein grosses Repertoire an verschiedensten Liedern, deren Stilrichtungen von der Renaissance über Klassik bis hin ins 20. Jahrhundert und von sakraler Musik und Gospels über Volksmusik bis zu Pop- und Musicalsongs reicht. Dieses breite Repertoire verhilft dem Chor des Öfteren zu kleinen Engagements an Hochzeiten oder anderen Feierlichkeiten. Darüber hinaus umrahmt er zwei- bis dreimal pro Jahr den Gottesdienst in Kirchdorf.

Die Konzerttätigkeit

Nach „Tango“ und „Celtic“ in den Jahren 2006 und 2007 sollte es im Jahr 2008 wieder einmal etwas Bodenständiges sein: LiedGut - Zusammen mit dem Trio Räss stellte der coro sonoro Schweizer Lieder auf die Probe und begeisterte damit das Publikum mit Konzerten in Wittnau, Kirchdorf und im Claquekeller Baden. Der November 2008 stand dann ganz im Zeichen des Jugendchores Siggenthal, welcher sein 25-jähriges Jubiläum feierte. Gemeinsam wurde das Werk „Krabat“ in der jeweils vollbesetzten Kirche in Kirchdorf aufgeführt.

Gleich dreimal durfte der Chor im Jahre 2007 die "Celtic Mass For The Sea" des kanadischen Komponisten Scott Macmillan aufführen. Im März als Schweizer Erstaufführung in der Kirche Kirchdorf, im August an der Badenfahrt und im September als Höhepunkt zusammen mit der "Osnabrücker Vocalvielharmonie" im Hamburger "Michel"!

Mit grossem Erfolg führte der coro sonoro im September 2006 die Schweizer Erstaufführung der "Misa a Buenos Aires" auf, ein geistliches Werk, das für Mezzosopran, Chor, Bandoneon, Klavier und Streichorchester komponiert wurde. Die Messe des jungen Argentiniers Martín Palmeri (komponiert im Jahre 1996) bedient sich verschiedener Stilrichtungen des Tango und orientiert sich am Tango Nuevo, wie ihn Astor Piazolla geprägt hat. Das Konzertprogramm wurde ergänzt durch geistliche und weltliche Musik von W. A. Mozart – manchmal wie er sie komponierte, manchmal aber auch, wie er sie hätte komponieren können.

Im Jahre 2005 gab der Chor diverse Konzerte: Im März kam das anspruchsvolle Stabat Mater von Francis Poulenc als Benefizkonzert zu Gunsten der Opfer des Tsunamis in Südostasien zur Aufführung. Im Mai war er zu Gast in Zürich mit „The Armed Man“ von Karl Jenkins im Gepäck. Im Juni des gleichen Jahrs trat er in St. Maurice am Fête de jumelage auf. Und als Weihnachtskonzert führte der Chor „Navidad Nuestra“ von Aríel Ramirez auf, welches er im Januar 2007 in Mellingen und Büren (Kanton Solothurn) unter grossem Beifall erneut aufführen durfte.

Im Frühling 2004 bestritt er die Schweizer Erstaufführung von Karl Jenkins’ „The Armed Man, a Mass for Peace“. Im Herbst des gleichen Jahres konzertierte er mit dem Zurzacher Kammerchor („Requiem“ von Gabriel Fauré und „Die deutsche Liturgie“ von Felix Mendelssohn). (Mit dieser Produktion traten die beiden Chöre am 15. Januar 2005 in Zürich in der Predigerkirche auf im Rahmen eines Benefizanlasses zu Gunsten der Tsunamiopfer).

Der coro sonoro führte im Herbst 2003 in Kirchdorf mit dem „Trio Gilbo’a“ ein Kletzmerprogramm jiddischer Lieder und Musik auf und wurde für dieses Konzert nach Zell (ZH) engagiert. Weitere Konzerte waren ein A-capella-Liederabend 2002, John Rutters „Magnificat“ und „Requiem“ (Frühling 2002) und Carl Orffs „Carmina Burana“ (2001).

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© 2012 coro sonoro